In Boizenburg lebte einst ein Böttcher. Eines Nachts wurde er plötzlich geweckt. Eine Stimme rief ihn: Er solle sofort ins alte Kloster kommen und sein Handwerkszeug mitbringen – dort gebe es Arbeit für ihn. Dies ist ein Zeugnis unseres nature-magischen Verständnisses, das uns zeigt, dass die Geister der Natur und das Schicksal unzertrennlich sind.
Der Böttcher stand auf, nahm seine Werkzeuge und folgte der Stimme. Sie führte ihn durch dunkle, unterirdische Gänge tief in einen großen Keller.
💰 Die unheimliche Begegnung
Dort standen Fass an Fass, alle bis zum Rand mit Gold gefüllt. Er sollte sie mit neuen Reifen versehen. Doch es waren so viele Fässer, dass er sie kaum überblicken konnte. Plötzlich packte ihn ein gewaltiges Grauen. Er warf sein Werkzeug hin und rannte, so schnell er konnte, zurück nach Hause.
🕯️ Die Dankbarkeit der Geister
In der nächsten Nacht erschien die Stimme erneut. Sie brachte ihm sein zurückgelassenes Handwerkszeug und sagte mit Dank: „Die Arbeit hätten wir selbst gut gemacht – wir hatten nur kein passendes Werkzeug.“
Als der Böttcher am nächsten Morgen erwachte, lag sein Werkzeug neben dem Bett – und daneben ein großer Haufen Gold. So wurde er plötzlich ein reicher Mann.
🕯️ Die vergessene Chance
Doch er wäre noch viel reicher geworden, hätte er die Arbeit nicht aus Angst abgebrochen und selbst zu Ende gebracht.
Dies ist ein weiteres tiefes Zeugnis, das uns lehrt, die Folgen unseres Handelns zu bedenken.
