Feldsteinkirche in Marsow: Die Sage der Glocken & Dorf Sekkevin

Kirche in Marsow
Kirche in Marsow | ©KP

Manche Orte strahlen eine Ruhe aus, die Jahrhunderte überdauert hat. Die Feldsteinkirche in Marsow ist so ein Ort, ein wahres Schmuckstück aus uraltem Feldstein. Bereits im Jahr 1341 wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt. Wenn man vor ihren rauen Mauern steht, spürt man die Geschichte, die in jedem Stein gespeichert ist.

🔔 Die Sage vom untergegangenen Dorf Sekkevin

Wie bei vielen alten Orten ranken sich auch hier Mythen um den Ursprung. Eine alte Überlieferung erzählt eine wundersame Geschichte über die Kirchenglocken. Man sagt, sie wurden nicht gegossen, sondern auf einem Feld in der Erde gefunden.

Der Volksmund berichtet, dass auf diesem Acker einst ein Dorf stand, das den Namen Sekkevin trug und untergegangen sei.

  • Der Ort: Dieses sagenumwobene Feld wird „Haidberg“ genannt und soll in Goldenbow, nördlich von Vellahn, liegen.
  • Das Echo: Vielleicht klingen die Glocken von Marsow deshalb so besonders, weil sie das Erbe eines verschwundenen Ortes in sich tragen.